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Edles aus dem Königsreich
ab 150.000,- Euro
Bentley MSB ergänzt Modellpalette
ab 2003 nach unten
Ex Audi-Boss Paefgen gibt Gas. Die zum
Volkswagenkonzern gehörende Nobelmarke Bentley, deren Leitung Paefgen vor wenigen Wochen
übertragen wurde, wird schon im nächsten Jahr das MSB (Mid Size Bentley) genannte Projekt
präsentieren.
Der Bentley MSB soll die Modellpalette nach unten erweitern und dafür Sorge tragen,
das Absatzvolumen (2001: 1.345 weltweit verkaufte Autos) kräftig zu steigern. Rund
7.000 Einheiten pro Jahr möchten die Engländer an den Mann bringen. Als einer der wichtigsten
Punkte stand deshalb im Lastenheft, den Einstandspreis unter die 150.000 Euro Schwelle
zu drücken. Nicht gerade ein Schnäppchen, doch unter dem Aspekt, das ein neuer Bentley
erst ab 233.350 Euro zu bekommen ist, ein deutliches Zeichen, in welche Richtung der
Weg der traditionsreichen Marke führen wird.
Um den Preis zu drücken müssen zahlreiche Komponenten des VW Phaetons herhalten. So
stammt zum Beispiel die Bodengruppe mit Radaufhängungen, Antriebsstrang (Allrad) und
die Luftfederung vom Spitzenmodell aus Dresden. Auch der aus Audi A8 und VW Phaeton
bekannte 6.0 Liter V12 Motor wird im Bentley zum Einsatz kommen, jedoch deutlich leistungsgesteigert.
Zwei Turbolader blasen den Kraftprotz von 309 kW (420 PS) auf rund 404 kW (550 PS)
auf, das Drehmoment wird dann ebenfalls deutlich explodieren und statt 550 Nm sagenhafte
650 Nm betragen.
In der Länge wird der Bentley, den es in zwei Karosserievarianten als Coupé und Limousine
geben wird, die magische Fünfmeter-Schwelle deutlich überschreiten. Hauptwettbewerber
sind Mercedes S-Klasse, BMW 7er und der Jaguar XJ-Nachfolger, der im Herbst der Öffentlichkeit
vorgestellt werden soll. (dio) |



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