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Ingolstadt
gibt Vollgas
Audi A6 Avant
Audi macht Ernst, noch nie gab es in der Geschichte der Ingolstädter Autobauer so viele
wichtige Neuheiten wie in diesem Jahr. Nach A6 Limousine, A3 Sportback und der komplett
überarbeiteten A4-Baureihe präsentierten die Bayern kürzlich mit dem A6 Avant ein weiteres
Mitglied der Singleframe-Kühlergrill-Familie.
Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der neue A6 Avant deutlich dynamischer und leichter,
was nicht zuletzt auf das Konto des schlanken Hecks geht, dessen optischer Schwerpunkt
klar vor der Hinterachse liegt. Typisch für die klassische Avant-Silhouette ist die
hohe Schulter mit schmalem Fensterband und flach geneigtem Heckabschluss. Die aus der
Studie Audi Nuvolari bekannten horizontalen Heckleuchten fanden bereits mit dem neuen
A4 und A3 Sportback den Weg
in die Serie. Auch bei den Proportionen der 4,93 m langen, 1,86 m breiten und 1,46
m hohen Karosserie setzt der neue Audi A6 Avant neue Zeichen.
Das fahrerorientierte Cockpit entspricht weitgehend der A6 Limousine und zeichnet sich
durch klare Sportlichkeit und ergonomische Perfektion aus. Das Gepäck reist im neuen
Audi A6 Avant gleichfalls in der Business-Class. Innen machen dies sowohl Materialien
und Verarbeitung im Gepäckraum deutlich als auch dessen völlig neues Befestigungskonzept.
Zahlreiche durchdachte Detaillösungen setzen mit ihrer Vielseitigkeit und Variabilität
einen neuen Klassenmaßstab.
Bereits serienmäßig verfügen alle A6 Avant im glattflächigen, 1,05 Meter breiten und
565 Liter großen Laderaum über zwei seitlich im Ladeboden eingelassene Befestigungsschienen
mit insgesamt vier verschieb-, versetz- und arretierbaren Verzurrösen. Mit ihrer Hilfe
lassen sich nahezu beliebig große Gepäckstücke individuell fixieren. Alle A6 Avant
haben zudem - in die Gepäckraumverkleidung integrierte - Taschenhaken sowie an der
Seite ein zusätzliches Gepäcknetz an Bord. Optional können in einem abschließbaren
Seitenfach weitere Gegenstände - vor Blicken geschützt - untergebracht werden.
Der Laderaumboden ist serienmäßig hochklappbar und lässt sich in verschiedenen Stellungen
zur Unterteilung des Laderaums arretieren. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit, Gegenstände
zwischen Rücksitzlehne und aufgestelltem Boden rutschsicher zu verstauen, sondern eröffnet
auch den Zugang zum unteren Laderaum, in den eine groß dimensionierte Kunststoffwanne
integriert ist, die verschmutzte Wanderschuhe oder nasse Stiefel aufnimmt.
Gegen Aufpreis lässt sich die Vielseitigkeit des Schienensystems zusätzlich erweitern:
Eine Teleskopstange kann, in beiden Schienen eingeklinkt, diagonal oder horizontal
den Gepäckraum unterteilen und damit ebenfalls Frachtgut sicher fixieren. Für zusätzlichen
Halt sorgt ein Befestigungsgurt, der - mit beiden Enden in eine Schiene eingeklinkt
- auf Knopfdruck Gegenstände an den Seitenwänden des Gepäckraums festspannt oder -
in beide Schienen eingehängt - den Gepäckraum quer unterteilt und so auch großvolumige,
sperrige Gepäckstücke am Platz hält. Auf Wunsch öffnet und schließt die Laderaumklappe
auf Tastendruck automatisch. Der gewünschte Öffnungswinkel - das heißt, wie weit die
Heckklappe aufschwingt - ist dabei stufenlos einstellbar.
Das Motorenangebot ist analog der A6 Limousine und umfasst drei Ottomotoren mit einem
Leistungsspektrum von 130 kW/177 PS bis 246 kW/335 PS und zwei TDI mit 132 kW/180 PS
bzw. 165 kW/225 PS, die alle die Grenzwerte der EU4-Abgasnorm erfüllen. Für die TDI-Aggregate
ist auf Wunsch auch ein Dieselpartikelfilter erhältlich.
Die Preise beginnen bei den Benzinern ab 35.700 für den A6 Avant 2.4 mit 6-Gang-Handschaltung,
der 2.7 Diesel ist ab 38.900 zu haben. Bestellbar ist der neue Audi ab dem 10.
November, die ersten Auslieferungen erfolgen im März 2005. (dio)
Audi bei www.automobilrevue.de:
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