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Audi R8 ein Le-Mans-Sportwagen
geht in Serie
Aus der auf der IAA 2003 gezeigten Studie Le Mans ist ein Seriensportwagen
geworden. Verändert hat sich auf Grund des Publikumzuspruchs nicht viel seitdem. 309
KW / 420 PS treiben den Boliden an und so ist es nicht verwunderlich, daß die 0 auf
100 km/h in 4,6 s abgehakt werden. Der 4,2-Liter-FSI-V8-Mittelmotor versteht seinen
Job, benötigt dafür 13,6 l/100km kombiniert. Dafür treibt er permanent alle vier Reifen
mit 430 Nm an und lässt echten Fahrspaß aufkommen. Aerodynamisch mit Singleframe Kühlergrill
zwischen den geschwungenen Scheinwerfern, breiten Lufteinlässen und den sideblades
lassen den R8 überall zum Blickfang werden. Der Aluminium Spaceframe oder das adaptive
Dämpfersystem von Audi mit dem viel versprechenden Namen magnetic ride
zeigen deutlich den sportlichen Renncharakter des Audi R8.
Serienmäßig wird es den R8 mit der klassischen H-Schaltung geben und gegen Aufpreis
entweder ein sequenzielles am Wählhebel oder per Lenkradpaddel zu bedienendes Sechsgang-Getriebe.
Wer möchte kann mit der R-Tronic auch ein Automatik Getriebe erhalten.
Beim leistungsorientierten Sportwagen, wie Audi ihn nennt, dominiert auch
im Inneren der Bezug zum Sport wie zum Beispiel die monoposto-Optik des Cockpits. Trotzdem
ist die Bedienung fahrerorientiert und besitzt Ähnlichkeit zum A8.
Ab 104.400 Euro muss man für das Rennwagengefühl investieren, das sind aber immer noch
46.000 Euro weniger als beim Lamborghini Gallardo. In jedem Fall rundet Audi mit diesem
rassigen Imageträger seine Modellpalette ab.
Im Werk Neckarsulm bereitet man sich auf die geplante Markteinführung des R8 im zweiten
Quartal 2007 auf die Serienproduktion vor. Bis dahin heißt es aber noch Benzin- und
Reifengeruch aus der Retorte schnüffeln und auf das wirkliche Rennwagengefühl warten.
(tor) |









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