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Tea für
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Wie die Audi-Studie TT den
Weg in die Großserie schaffte
Es kommt nicht oft vor das eine Studie den Weg in die Serienproduktion
schafft, ohne große stilistische Änderungen über sich ergehen zu lassen. Die Designer
zeigen bei den internationalen Autoausstellungen ihr ganzes Können und ihre Kreativität,
um sich später einen erbitterten Kampf mit den internen Kostenkillern zu liefern. Meist
verlieren sie dieses Duell, beim Audi TT gewannen sie es jedoch.
Zur IAA 1995 stellte Audi erstmals die Studie eines kompakten Sportwagens vor und überraschte
das Publikum mit einem völlig neuen, kraftvollen Design. Sein markantes Styling und
die Liebe zum Detail machten den TT schnell zum Shootingstars der damaligen Frankfurter-Messe.
Auffallend ist das kuppelförmige Dach mit seiner überbreiten Dachsäule im Heckbereich,
das in dieser Form allerdings nicht den Weg in die Serie fand. Zur besseren Übersicht
nach schräg-hinten bauten die Konstrukteure ein Seitenfenster ein, welches das Coupé
flacher und gestreckter wirken läßt.
Der Front- und Heckbereich wurde von der Studie fast vollständig übernommen, ebenso
das Innenraumdesign. Die vielen Aluminiumapplikationen, die bei den meisten Studien
für Aufsehen sorgen doch später dem Rotstift oftmals zum Opfer fallen, haben die Zensur
heil überstanden. Zum positiven geändert wurden lediglich die Skalen und Einfassungen
der Rundinstrumente und das abgeflachte Lenkrad. Die Bedienungseinheit der Klimaanlage
wurde um weitere Funktionen ergänzt und der Schaltknauf wich einem kürzeren Hebel.
Einen Monat nach der Vorstellung der Coupé-Studie präsentierte Audi auf der Tokyo Motor
Show eine puristische Roadster-Studie, die ebenso viel Aufsehen fand. Die Änderungen
gegenüber der Serie fanden auch hier überwiegend im Dachbereich statt, von dem sich
potenzielle Kunden mehr Alltagstauglichkeit wünschten. Auffallend sind die Öffnungen
in den vorderen Kotflügel, die beim Serienroadster nicht mehr zu finden sind.
Audi bewies mit dem Projekt TT großen Mut und wurde mit zahlreichen Verkäufen belohnt.
Seit dem Start der Serienversion im Herbst 1998 avancierte der Sportwagen zum Bestseller,
dem selbst die Probleme mit seiner kritischen Fahrdynamik seinem Erfolg keinen Abbruch
tun konnten. (dio)
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