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Designumbruch bei BMW
Weltpremiere für den 7er auf
der IAA
Frankfurt (13. - 23.09.2001)
Im Hause BMW bricht mit der
Vorstellung der 7er Limousine eine neue Designära an. Mit dem neuem Flagschiff nehmen
die Münchener Abschied vom soliden aber doch eher unauffälligen Markenauftritt. Das
soll sich jetzt ändern. Der 7er ist Botschafter einer ganz neuen Fahrzeuggeneration
aus Bayern, die in den nächsten Jahren ins Rennen um Marktanteile geschickt wird.
Auffällig sind die großen glatten Flächen mit einer hohen Taille und das massive Heck.
Die vorderen Blinker sind erstmals oberhalb der Scheinwerfer angebracht und wirken
auf den Betrachter wie schwere Augenlieder. Das Heck wird dominiert von einer durchgezogenen
Leuchtenleiste, ähnlich wie sie schon bei der alten S-Klasse zu finden war.
Unter der Haube verrichtet wahlweise ein Achtzylinder mit 3.6 Liter und 200 kW/272
PS bzw. 4.4 Liter mit 245 kW/333 PS seine Arbeit. Maximale Drehmomentwerte von 360
Nm bzw. 450 Nm versprechen Leistung satt und ermöglichen Beschleunigungswerte von 7,5/6,3
Sekunden für den Sprint von Null auf Tempo 100 bei einem Benzinverbrauch von nur 10,7/10,9
Litern Super. Sechs- und Zwölfzylinderversionen werden im nächsten Jahr folgen.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein neuentwickeltes Sechsgang- Automatikgetriebe
- das weltweit erste seiner Art. Ein herkömmlicher Wählhebel ersetzen Tippschalter
im Multifunktionslenkrad und auch sonst wird der Eine oder Andere vom aufgeräumten
Cockpit überrascht sein, das iDrive-Konzept macht's möglich. Bis auf einige Schalter
für wesentliche Funktionen kann der Fahrer sämtliche Einstellungen über einen zentralen
Controller ansteuern und erhält die Informationen auf einem Monitor in der Mitte des
Armaturenbretts. (dio)
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