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Neues
aus Bangel's Designstudio
BMW zeigt erst Bilder vom Z4 Roadster
Ende September präsentiert BMW
auf dem Pariser Automobilsalon einen völlig überarbeiteten Roadster den Z4.
Während die Frontansicht kraftvoll und dynamisch erscheint wirkt die Seitepartie zerschnitten
und zerklüftet. Beim Heck scheinen den BMW-Designern unter Leitung von Chris Bangle
dagegen die Ideen ausgegangen zu sein. Der nach außen gewölbte Kofferraumdeckel wirkt
plump, ja fast klobig, und entbehrt jeglicher Harmonie. Der Pressetext spricht vollblumig
von ästhetischen Linien und vom Wechselspiel reizvoller konvexer und konkaver Oberflächen
aus harten Kanten und sanften Rundungen sowie spannender Optik, bisherige Z3- Fahrer
werden sich ihre eigene Meinung bilden müssen. Top oder Hop, gerade oder ungerade
dazwischen dürfte es nicht viel geben. Keine Frage, wie schon beim aktuellen Siebener
wird auch der Z3-Nachfolger die Meinungen polarisieren.
Völlig neu ist der Roadster mit der langen Motorhaube auch im Innenraum. Der Nutzen
der neuen Karosserie liegt nicht nur in einem geräumigeren Cockpit mit serienmäßig
sportlich konturierten Sitzen und Überrollschutzsystem, sein Kofferraum mit variablen
Verdeckkasten bietet jetzt bis zu 260 Liter Volumen, genug für zwei Golfbags. Das Stoffverdeck
faltet sich Z-förmig und ist mit einer beheizbaren Heckscheibe aus Glas ausgerüstet.
Die Armaturen sitzen unter sportlichen Hutzen und können durch ein vollständig in die
Instrumententafel versenkbares Navigationssystem mit 16:9 Display ergänzt werden
gegen Aufpreis versteht sich.
Der Z4 kommt vorerst ausschließlich mit zwei Reihensechszylinder-Motoren als 3.0i mit
170 kW/231 PS (250 km/h) und 2.5i mit 141 kW/192 PS (235 km/ h) auf den Markt. Die
Kraftübertragung erfolgt beim Dreiliter über ein neues Sechsgangschaltgetriebe (2.5i:
5-Gang) an die Hinterachse, die vom aktuellen 3er stammt und modifiziert wurde. Optional
ist eine Fünfstufenautomatik mit dynamischen Schaltprogramm erhältlich.
Der BMW Z4 Roadster kommt noch in diesem Jahr auf den amerikanischen Markt, in Europa
im Frühjahr 2003. Dann wird auch ein sequenziell bedienbares Sechsgang-Schaltgetriebe
(SMG) für beide Motorvarianten gegen Aufpreis angeboten. (dio)
Weitere Informationen zu BMW
finden Sie unter:
www.bmw.de |






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