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BUGATTI stellt
Weichen für die Zukunft
Der Bugatti Konzept 16 C Galibier die
exklusivste, eleganteste und stärkste Limousine der Welt
Als Höhepunkt seiner einhundertjährigen
Jubiläumsfeierlichkeiten hat Bugatti Automobiles S.A.S. am Wochenende in Molsheim Kunden und
Meinungsbildnern mit dem Konzept Bugatti 16 C Galibier die exklusivste, eleganteste und stärkste
Limousine der Welt vorgestellt. An historischer Stätte, wo einst Ettore Bugatti den Grundstein
seines Unternehmens legte, hob Bugattis heutiger Präsident Dr.-Ing. Franz-Josef Paefgen hervor,
dass das Konzept Galibier eine von mehreren Studien sei, mit denen sich das Unternehmen auf
die Zukunft vorbereitet.
Art - Forme -Technique: das sind die Markenwerte, an denen sich Ettore Bugatti und sein Sohn
Jean orientierten, um für jedes neue Modell noch leistungsfähigere Motoren und noch edlere
Karosserievarianten zu entwickeln, die in Qualität, Handhabung, Geschwindigkeit und Eleganz
ihresgleichen suchten. Dabei experimentierten sie immer wieder kompromisslos mit neuen Materialien;
so war Bugatti einer der ersten Hersteller, der für Karosserien, Motorblock und Felgen Aluminiumteile
verwandte.
Art - Form - Technique sind auch die Markenwerte, an denen sich das Design - und Engineering
Team von Bugatti Automobiles S.A.S bei der Entwicklung des Galibier orientiert haben. Mit diesem
viertürigen Konzeptfahrzeug nimmt Bugatti in der Anwendung neuer Materialkombinationen erneut
eine Vorreiterrolle ein. So besteht die Karosserie aus handgefertigten, dunkelblau getönten
Karbonbauteilen, deren Gewebestruktur unter Licht eindrucksvoll durchschimmert. Karbon verfügt
nicht nur über eine ungemein hohe Steifigkeit, sondern ist zudem besonders leicht. Kotflügel
und Türen sind aus poliertem Aluminium.


Im Design meistert der Galibier die Herausforderung, Sportlichkeit mit Komfort und Eleganz
einer viertürigen Limousine zu vereinen. In seiner Basisarchitektur greift er den torpedo-haften
Charakter des Type 35 auf, der schon im Veyron wiederbelebt wurde, und interpretiert ihn neu.
Mit dem markentypischen Kühlergrill, großen runden LED-Scheinwerfern und der über das Fahrzeug
gezogenen Kammlinie, die unter Jean Bugatti im Type 57 zur Identifikation der Marke wurde,
trägt er die Bugatti- Gene in die Moderne.
Unter der von beiden Seiten aufklappbaren Motorhaube steckt ein 16-Zylinder-8-Liter-Motor mit
zweistufiger Kompressoraufladung. Das Besondere an ihm: er ist als FlexFuel Motor entwickelt
worden und kann wahlweise mit Ethanol betrieben werden. Allradantrieb, eigens entwickelte Keramikbremsen
und eine neue Fahrwerksauslegung ermöglichen eine agile und stets sichere Handhabung einer
Limousine dieser Größenordnung.


Im Interieur spiegelt sich die elementare Gestaltung des Exterieurs wieder. Die Armaturentafel
ist auf das unbedingt Notwendige reduziert, zwei zentral angeordnete Hauptinstrumente halten
auch im Fond sitzende Passagiere über aktuelle Geschwindigkeit und abgerufene Leistung auf
dem Laufenden. Die edle Schweizer Uhrenmanufaktur Parmigiani schuf für den Galibier
die herausnehmbare Reverso Turbillon Uhr, die sich mit Hilfe eines raffiniert gestalteten Lederarmbandes
ebenso am Handgelenk tragen lässt.
Der Name Galibier ist nicht nur einer der anspruchsvollsten Alpenpässe der Tour
de France, sondern galt in seiner Zeit als eine an Sportlichkeit und Eleganz unübertroffene
Variante des viertürigen Type 57. (dio)
Bugatti bei www.automobilrevue.de:
Fotos: Bugatti