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Impulsgeber
Fiat Stilo Multi Wagon
Avant, Caravan, Touring, Tournier oder Variant sind bestens bekannte Begriffe für die
praktischen Lade- und Lifestyle-Laster in der Mittelklasse. Jetzt kommt mit dem neuen
Fiat Stilo Multi Wagon
eine weitere Bezeichnung im Kombi-Segment hinzu. Ab Januar 2003 ergänzt der Multi Wagon
die vor einem Jahr vorgestellte Stilo-Baureihe und soll hohe Funktionalität mit einem
ausgezeichneten Preis-/-Leistungsverhältnis verbinden. Allerdings geben die Italiener
die endgültigen Preise erst knapp vor der Markteinführung in Deutschland am 25. Januar
2003 bekannt. Der angeschlagene Fiat-Konzern erhofft sich von der neuen Station Wagon
Generation "wesentliche Impulse für den Vertrieb der Marke" und rechnet bei
einem Verkaufsvolumen von 10.000 Einheiten mit einem fast 30 prozentigen Mixanteil
der Stilo Baureihe im Jahr 2003.
Das massive Kombiheck fügt sich harmonisch in die unverwechselbare Linie der Limousine
ein. In die Heckklappe integrierte Stoßfänger, horizontale Rückleuchten, die umlaufende
Heckscheibe und die schwungvoll zur Mitte auslaufenden seitlichen Sicken, die das Kennzeichen
einrahmen, sind charakteristische Merkmale des Multi Wagon. Zur leichteren Beladung
wurde die Heckklappe tief in den Stoßfänger hinein geschnitten und bei den höheren
Ausstattungsversionen mit einer separat zu öffnenden Heckscheibe versehen, die sich
per Knopfdruck oder mit der Multifunktions-Fernbedienung öffnen läßt. Die höherwertigen
Versionen sind unter anderem an der modifizierten Heckklappe zu erkennen, die glatt
bis zur Stoßfängeroberkante verläuft und so einen Absatz bildet.
Der geräumige Innenraum des 4,52 Meter langen Stilo zeichnet sich durch seine besondere
Variabilität aus. So lässt sich die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank nicht nur umklappen
sondern auf Wunsch auch noch getrennt oder komplett um 16 Zentimeter nach vorn oder
hinten verschieben. Das Kofferraumvolumen wächst so von 510 Litern auf bis zu 550 Liter
an und markiert den Klassenbestwert. Wer öfters lange Gegenstände transportieren will,
kann gegen Aufpreis die Lehnen des Beifahrersitzes umlegen (dient auch als Arbeitsfläche).
Im Fond reist es sich mit hohen Komfort. So können die Rückenlehnen in der Neigung
verstellt werden und die Insassen erfreuen sich neben der großen Beinfreiheit an Bequemlichkeiten
wie Armauflagen, Trinkbecherhalter oder Klapptische an der Rückenlehne der Vordersitze
(zum Spielen oder für den Laptop).
Als Antrieb stehen zwei Benziner und zwei Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technik
zur Verfügung. Basismotor ist ein 1,6-Liter Vierzylinder mit 76 kW/103 PS und einem
maximalen Drehmoment von 145, der eine Spitzengeschwindigkeit von 183 km/h ermöglicht.
Mehr Dampf hat der 1.8-Liter mit 98 kW/133 PS, der ein maximales Drehmoment von 162
Nm entwickelt und 200 km/h schnell läuft. Die beiden 1,9-Liter Dieselmotoren leisten
59 kW/80 PS bzw. 85 kW/115 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 196 Nm, bzw. 255 Nm.
Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h und 190 km/h. (dio)
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