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Flotter Dreier
Ford Fiesta Dreitürer erlebt Publikumspremiere
auf Pariser Autosalon
Nach der erfolgreichen Markteinführung
des fünftürigen Ford
Fiesta sowie der Präsentation des pfiffigen Stadtmobils Ford
Fusion zeigen die Kölner auf dem Pariser Autosalon
im September mit dem dreitürigen Fiesta eine weitere Variante ihres Kleinwagenangebotes.
Zugleich erleben moderne Technologien wie das automatisierte Fünfgang-Schaltgetriebe
Durashift EST ihr Debüt, das sich auch mit dem durchzugsstarken 1,4-Liter Duratorq-TDCI
mit Common Rail-Direkteinspritzung kombinieren lässt. Während der Fusion bereits im
Herbst in den Verkauf kommt, müssen sich Interessenten des dreitürigen Fiestas noch
bis zum Jahreswechsel gedulden.
Währenddessen sich der fünftürige Fiesta eher an junge Familien wendet orientiert sich
der dynamische Dreitürer an sportlich orientierten Käufern. Bis zur Fensterunterkante
sind beide Varianten gleich und auch die Frontpartien sind identisch, jedoch wirkt
der Dreitürer durch seine geschwungene Dachlinie und dem stärker geneigten Heckfenster
deutlich flotter. Die etwas niedrigere Dachhöhe sowie die steiler ansteigende, keilförmige
Taille betonen den Coupé-Charakter der neuen Variante.
Der Innenraum ist durch die um 248 Millimeter verlängerten Türen gut zu erreichen,
jedoch müssen die Fondinsassen mit einer um acht Millimeter geschrumpften Kopffreiheit
auskommen, während das vordere Platzangebot dem des Fünftürers entspricht. Auch der
Gepäckraum schrumpfte ein wenig. Statt 284 Liter fasst er 268 Liter nach VDA-Norm.
Nicht gespart wurde hingegen bei den sicherheitsrelevanten Einrichtungen. So besitzt
der Fiesta serienmäßig zweistufig auslösende Frontairbags sowie Seitenairbags vorn.
Kopf-Schulter-Airbags, welche die gesamte Fensterfläche abdecken, sind gegen Aufpreis
verfügbar und ab Frühjahr 2003 hilft ein neuentwickeltes ESP, die Fahrer von Fiesta
und Fusion auch in unerwarteten Situationen zuverlässig die Kontrolle über das Fahrzeug
zu bewahren.
Neben den bekannten Motorisierungen feiert der komplett neuentwickelte 1,4-Liter Duratorq-TDCI
seinen Einzug in die Kompaktklasse von Ford. Der 50 kW/68 PS leistende Common Rail-Dieselmotor
soll besonders laufruhig und durchzugsstark sein und durch einen niedrigen Kraftstoffverbrauch
von lediglich 4,3 Liter Diesel/100 Kilometer neue Käuferschichten an Land ziehen. Die
bis zu 160 Newtonmeter entwickelnde Maschine beschleunigt den Selbstzünder in 14,9
Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 164
km/h.
Eine weitere Neuheit ist das automatisierte Schaltgetriebe Durashift EST, das für den
1,4-Liter Diesel und den 1,4-Liter Benziner angeboten wird. Das Prinzip ist simpel:
Anstelle von Kupplungsmechanismus und Schaltgestänge beim normalen Schaltgetriebe übernehmen
hier drei kompakte Elektromotoren die Arbeit. Eine elektronische Überwachungseinheit
wählt aus zehn vordefinierten Kennfeldern die Auswahl für eine wahlweise geschmeidige
oder eher sportliche Fahrweise. Das Fünfgang-Getriebe, das auch manuell geschaltet
werden kann, soll im Automatik-Modus speziell im Stadtverkehr helfen,
auch noch den Spritverbrauch zu senken. (dio) |






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