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Salon international de l'Automobile
Genéve 2002 Showcars
07. bis 17.03.2002
Bertone Novanta
Bertone präsentiert mit der Studie Novanta eine innovative "drive-by-wire-technology".
Der 4,50 Meter lange Viersitzer kommt ohne herkömmliche Steuerungssysteme aus, Lenkung,
Motor und Bremsen werden elektronisch über Stromleitungen angesteuert. Damit ergeben sich
völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten im Interieur. So verschwindet zum Beispiel beim
Öffnen der Fahrertür die komplette Lenkeinheit wie von Geisterhand automatisch in
der Türverkleidung. Angetrieben wird die Studie von einem 3.0 V6-Vierventiler mit einer
Leistung von 147 kW/200 PS und einem maximalen Drehmoment von 310 Nm.
BMW CS1
BMW gibt mit der Concept Studie CS1 einen ersten Ausblick auf
die Designrichtung der kommenden 1er Reihe. Das viersitzige Cabrio fällt durch eine langgestreckte
Seitenlinie mit kurzen Überhängen vorne und hinten auf und zeigt mit den Doppelscheinwerfern
und der Doppel-Niere ein typisches BMW-Gesicht. Der Innenraum verstrahlt Leichtigkeit und Eleganz,
auf wuchtige Komponenten wurde bewußt verzichtet. Wie schon beim aktuellen 7er verfolgt
BMW mit der Studie die neue Bedienphilosophie durch iDrive, bei der durch einen zentralen Controller
in der Mittelkonsole die unterschiedlichsten Funktionen aufgerufen werden können. Geschaltet
wird über ein sequenzielles Getriebe mittels Schaltwippen am Lenkrad oder per Schalthebel
auf der Mittelkonsole.
Cadillac Cien
Das Cadillac Cien Concept ist ein zweisitziger Supersportwagen mit V12-Mittelmotor,
der die Marke in ihr einhundertjähriges Jubiläum in 2002 führt. Cadillac's Designphilosophie
vereint dramatische Proportionen und klare Oberflächen. Seine niedrige und geschmeidige
Oberfläche wurde vom F-22 Stealth Bomber inspiriert...[mehr]
DC Infidel
Der indische Design-Meister Dilip Chhabria beweist mit seiner Firma DC Design
seine Kompetenz in Styling, CAS (Computer Aided Styling) und Prototypenbau mit der aufregenden
Sportwagenstudie Infidel. Der breite, niedrige Mittelmotor-Hochleistungssportwagen ist mit
einer Mittellenkung ausgerüstet und erinnert an den Mc Laren F1.
GM Autonomy
GM zeigt in Genf die futuristische Studie AUTOnomy, deren "drive-by-wire-System"
Lenkung, Bremsen und andere Systeme elektronisch steuert. Durch den Verzicht mechanischer Komponenten
kann eine beliebige Karosserieform auf eine surfboardartige Plattform übergestülpt
werden. Den Stylisten standen somit sämtliche Wege offen, Exterieur und Interieur frei
zu gestalten.
Honda Dual Note
294 kW/400 PS bei einem Verbrauch von nur 5,5 Liter/100 km - geht das? Bei Honda schon, denn die Ingenieure bauten in die viersitzige Mittelmotor-Limousine
eine neu entwickelte Hybrid-Motor-Getriebeeinheit ein, die sich durch überragende Leistung
und sparsamen Verbrauch auszeichnet. Die Bordausrüstung umfasst Telematik-Einrichtungen,
Instrumente mit 3D-Effekt und sprachgesteuerte Bedienelemente. Eine Infrarotkamera erleichtert
bei Dunkelheit das frühzeitige Erkennen von Fußgängern oder Hindernissen.
Irmscher Inspiro
Irmscher begeistert mit der puristischen Roadster-Studie Inspiro.
Der zweisitzige Sportroadster wird geprägt durch sein extravagantes Design, das an die
legendären Sportwagen aus den Fünfziger und Sechziger Jahren erinnert. Charakteristisch
hierfür sind die langgestreckte Motorhaube, gewölbte Kotflügel mit gerippten
Flanken sowie die weit nach hinten gerückte Sitzposition. Als Antrieb dient ein 165 kW/225
PS starker Ecotec Opel Motor, der durch den großflächigen Kühlergrill am Fahrzeugbug
mit Frischluft versorgt wird. Dank der Leichtbauweise bringt es der nur 780 kg leichte Roadster
auf exzellente Fahrleistungen. 0 auf 100 km schafft er in 5,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit
liegt bei 240 km/ h.
Italdesign Alfa Romeo Brera
Italiens Stardesigner Giugiaro
überrascht mit einem faszinierenden V8-Coupé mit Kohlefaser-Karosserie die Salon-
Besucher. Die prägnante Front geht harmonisch in einer kraftvollen Heckpartie auf. In
der Seitenansicht fallen die mächtigen Räder und die großen Schrägflügeltüren
auf. Den Antrieb übernimmt der neue 4,2 Liter Maserati-Motor, der seine Kraft auf das
vor der Hinterachse platzierte sequenzielle 6-Gang-Getriebe überträgt.
Jeep Compass
Der Jeep Compass wurde für die sogenannte Millenniums Generation
entwickelt, die ein günstiges und authentisches Fahrzeug sucht. Die Studie Compass besitzt
Allradantrieb und einen kurzen Radstand mit niedrigem Schwerpunkt. Ein 3,7- Liter Powertech-V6
mit 173 kW/235 PS und 319 Nm maximales Drehmoment ermöglicht schnelles Beschleunigen auch
bei widrigsten Wetter- und Fahrbahnbedingungen...[mehr]
Lada Carat
Lada verblüfft mit der harmonischen Kleinwagenstudie Carat.
Der Verzicht von B-Säulen ermöglicht gegenläufig öffnende Türen, die
das Ein- und Aussteigen erleichtern. Die 3,50 Meter kurze Studie ist mit einem 48 kW/65 PS
starken Motor ausgerüstet.
Matra M72
Nahezu serienreif präsentiert der französische Hersteller Matra
einen zweisitzigen Cabrio-Prototypen, das aus einer bei der Internationalen Automobilausstellung
in Paris gezeigten Studie weiter entwickelt wurde. Vor der Hinterachse verrichtet ein quer
eingebauter 750 ccm Zweizylindermotor mit 15 kw/ 20 PS bzw. 37 kW/50 PS seine Arbeit und überträgt
seine Kraft durch ein CVT-Getriebe auf die Hinterachse. Der Wagen soll vom kommenden Jahr an
unter dem Markennamen Matra verkauft werden. In den vergangenen 20 Jahren hatte das Unternehmen
keine Autos unter eigenem Namen auf den Markt gebracht, sondern anderen Herstellern zugearbeitet.
Mazda MX Sport Runabout
Einen potenziellen Nachfolger des Minivans Demio zeigte Mazda
mit der MX Sport Runabout genannten Studie, obwohl die Nomenklatur eher auf ein Sportmodell
schließen lässt. Wie schon beim Mazda 6 können die Rücksitze mit einem
Griff zu einer ebenen Ladefläche umwandelt werden. Im Vergleich zum Vorgänger fällt
der neuen Demio etwas größer aus, die Länge wächst auf 3,90 Meter (plus
75 Millimeter), in der Breite legt er um 80 Millimeter auf 1,72 Meter zu und die Höhe
wird von 1,50 auf 1,55 Meter anwachsen. Wahrscheinlich wird der kleine Mazda bei Ford im spanischen
Werk Valencia vom Band laufen.
Mitsubishi CZ2 & Mitsubishi
CZ3 Tarmac
Mitsubishi glänzt in Genf gleich mit einer Fülle von Studien.
Die Kompaktwagen CZ2 und CZ3 Tarmac kommen nach Angaben eines Sprechers bereits dem Modell
nahe, das Mitsubishi künftig in Serie bauen will. Die Markteinführung in Europa sei
für Anfang 2004 geplant. Der etwas größere CZ3 Tarmac dürfte dabei die
Vorlage für die nächste Colt- Generation sein, während der CZ2 einen Vorgeschmack
auf einen viersitzigen Smart liefert.
Mitsubishi Pajero Evolution
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Eine weiterentwickelte Version der Mitsubishi-Studie Pajero Evolution, die im September 2001
auf der IAA Frankfurt zu sehen war. Dabei ist bei dem Allrad-Konzeptfahrzeug unter anderem
das Design überarbeitet worden und aus dem Zweisitzer jetzt ein Zwei-plus-Zwei-Sitzer
geworden. Insgesamt sind durch die Veränderungen die Chancen für eine Serienfertigung
erheblich gestiegen, so ein Mitsubishi- Sprecher. Den Antrieb übernimmt wie schon bei
der Vorgänger-Studie ein 4,7 Liter großer V8-Motor.
Mitsubishi S.U.P.
Die Studie S.U.P. (Sports Utility Pack) verbindet die Eigenschaften eines Geländewagens
und eines Cabrios. Neben einer Außendusche und abnehmbaren Türkoffern gehört
hier ein Hybridantrieb mit zwei für die Hinterräder zuschaltbaren Elektromotoren
zu den Besonderheiten.
Nissan Yanya
Der Nissan Yanya ist eine Weiterentwicklung der vor einem Jahr in Genf
gezeigten Studie Chappo. Er dient als vielseitiges Stadtfahrzeug und ist auf trendbewusste,
jugendliche Käufer in Europa zugeschnitten. Auch bei dieser Studie sucht man die B-Säulen
vergeblich, die zugunsten eines flexibleren Einstiegsbereich gewichen sind. Verstärkte
Türschweller und ein besonderes Unterbodenprofil gewährleisten dennoch optimalen
Schutz bei einem Seitencrash.
Nissan GT-R
Einen Ausblick auf Nissan's Sportwagenzukunft bietet der japanische Autobauer mit dem Skyline
GTR. Der Hochleistungsrenner mit dem aggressiven Design ist auf die Bedürfnisse von Sportfahrern
zugeschnitten. Die Linkslenkung der Studie könnte ein Indiz dafür sein, das der GT-R
in Europa produziert und vertrieben wird. Momentan befindet er sich noch in der Entwicklungsphase,
weitere Versionen dieses Showcars sollen in Kürze folgen.
Opel Concept M
Der Rüsselsheimer Autobauer Opel
stellt auf dem Genfer Automobilsalon eine auf Corsa-Basis entworfene Mini-Van- Studie vor,
die zwischen Agila und Zafira angesiedelt ist. Es darf gemutmaßt werden, das die stilistisch
gelungene Studie in Serie gehen wird und das mit Speedster und Vectra neu eingeführte
Markendesign weiter prägen wird. Als zukunftsträchtiges Antriebskonzept dient ein
1,6 Liter Erdgas- Turbomotor in Verbindung mit dem "Easytronic- Schaltgetriebe.
Die Mini-Van-Studie misst 4,05 Meter in der Länge und 1,78 Meter in der Breite und bietet
dank einer Höhe von 1,62 Metern vier Personen ausreichend Platz. Der Radstand misst mit
2,63 Metern 16 Millimeter mehr als im Astra Caravan. Im Innenraum findet sich ein integriertes
DVD- System sowie ein PDA (Personal Digital Assistant), über den sich unter anderem Heizung
und Klimaanlage steuern oder Internet-Verbindungen herstellen lassen, sowie einen frei konfigurierbarer
Bildschirm für alle wesentlichen Fahrer- Informationen.
Peugeot RC
Gleich zwei Mittelmotor-Coupé-Studien aus hochfestem Kohlefaser- Verbundstoff präsentiert
Peugeot in Genf. Die Concept Cars RC Pik und RC Karo sind als 2+2-Sitzer
mit identischem Karosseriedesign entworfen. Unterschiedlich ist die Art des Antriebs. Im schwarz
lackierten RC Pik kommt ein 2,0 Liter großer Benzinmotor mit 133 kW /181 PS Leistung
und einem maximalen Drehmoment von 202 Nm zum Einsatz, der rot lackierte RC Karo wird dagegen
von einem 2,2-Liter-HDi mit Partikelfiltersystem FAP und modifizierten Motormanagement angetrieben
und leistet 129 kW/175 PS bei 400 Nm. Die Fahrleistungen sind dabei identisch: 0 auf 100 km/h
erreichen sie in nur sechs Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h.
Unterschiedlich ist jedoch wiederum der Kraftstoffverbrauch: Während der RC Karo mit seinem
Common-Rail- Dieselmotor nur 4,9 Liter auf 100 Kilometer verbraucht, benötigt der RC Pik
mit Benzinmotor 7,7 Liter auf 100 Kilometer.
Rinspeed Presto
Alle Jahre wieder präsentiert Rinspeed-Boss
Frank Rinderknecht verrückte Showcars auf dem Genfer Autosalon. Diesmal glänzt der
Schweizer mit einem um 75 cm streckbaren Cabriolets. Ist die Parklücke zu klein, wandelt
sich der Presto auf Knopfdruck zu einem 3 Meter kurzen Zweisitzer. Möglich wurde dieses
pfiffige Konzept durch miteinander verbundene Längsträger, die sich teleskopähnlich
ineinander schieben lassen. Ein in der Mitte des Wagens angebrachter Elektromotor überträgt
dabei seine Kraft auf zwei mechanische Spindelgetriebe. Als Grundlage diente eine Mercedes-Benz
A-Klasse, deren Sandwich-Boden den Verlängerungs- und Verkürzungsmechanismus hervorragend
aufnehmen kann. Den Antrieb übernimmt ein 1,7 Liter Turbodiesel, der für einen kombinierten
Diesel-Erdgas-Betrieb ausgelegt wurde.
Rover TCV
Mit der Studie TCV (Tourer Concept Vehicle) gibt MG Rover
einen ersten Hinweis auf die Designlinie zukünftiger Fahrzeuggenerationen der englischen
Traditionsmarke. Der moderne "Lifestyle"-Kombi soll maximalen Komfort, Klasse und
Fahrspaß mit einem Höchstmaß an Praxistauglichkeit und Flexibilität vereinen.
So lässt sich der Innenraum des Fünfsitzers besonders flexibel gestalten: Für
den Transport von sperrigen Güter mit bis zu 3.100 Millimeter Länge lassen sich nicht
nur die Rücksitzlehnen getrennt nach vorne klappen, sondern auch die Lehne des Beifahrersitzes.
Darüber hinaus sind die Rückenlehnen als Tische verwendbar. Die sehr weit vorn am
Heck angeschlagene Tür sorgt für gute Zugänglichkeit zum Ladeabteil. Darüber
hinaus lässt sich die gesamte hintere Baugruppe um den hinteren Stoßfänger
nach unten schwenken, um ein weiteres Staufach frei zu geben.
Saab 9-3X
Saab zeigt sich mutig mit der einzigartigen Styling-Mischung aus
sportlichem Coupé und geländetauglichem Allrad- Fahrzeug. Obwohl der 9-3X gerade
mal 4,38 Meter lang ist, bietet er viel Platz für vier Erwachsene und ein großes
Stauraum-System. Unter der Haube arbeitet ein neu entwickeltes 2,8-Liter-V6-Triebwerk mit 206
kW/280 PS. Laut Saab-Präsident Peter Augustsson "ist zu erwarten, das in zukünftige
Produkte eine ganze Reihe der besonderen Merkmale dieses Konzepts einfließen werden."
Saab 9X
Beim Saab 9X sind Eigenschaften und Merkmale, die normalerweise mit einem Coupé, einem
Roadster, einem Kombi und mit einem Pick-up in Verbindung gebracht werden, in ein und demselben
Automobil zu finden:
-Coupé-Dimension: Sitze für vier Personen, Scheinwerfer mit Fiberoptik-Technologie,
Neonleuchtröhren in den Rücklichtern.
-Roadster-Dimension: zwei elektrisch bedienbare, abnehmbare und im Fahrzeug zu verstauende
Dachabdeckungen aus Glas, rahmenlose Türen.
-Kombi-Dimension: flach umzulegende Sitze, ausklappbare Hecktüre, vollständig herunterzulassende
Heckscheibe, flexibles Befestigungssystem für Ladegut.
-Pick-up-Dimension: offene Heckladefläche, elektro- hydraulisch auszufahrender Teleskopboden,
abnehmbare hintere Dachschiene.
Damit vereint das Concept 9X eine niemals zuvor erreichte Vielseitigkeit. Typische Saab-Merkmale
sind die stark gewölbte und zu beiden Seiten herumgezogene Windschutzscheibe sowie die
hohe Gürtellinie.
Skoda Tudor
Die tschechische VW-Tochter Skoda
präsentiert auf dem Genfer Autosalon ein klassisches GT-Coupé, bei dem gleich betont
wird, dass keine Serienproduktion der Studie geplant sei. Der Tudor basiert auf der Plattform
des neuen Skoda Superb und bietet vier Personen Platz. Im Innenraum findet sich viel mattpoliertes
Aluminium und Instrumente im Chronographen-Design. Ein tiefergelegtes und sportlich abgestimmtes
Fahrwerk in Verbindung mit dem bekannten 2,8 Liter-V6 mit 142 kW/193 PS charakterisiert seinen
sportlichen Charakter.
Subaru Hybrid HM-01
Subaru stellt in Genf das Hybridfahrzeug HM-01 vor, das auf dem
in Japan erfolgreich verkauften Kleinwagen Pleo basiert. Angetrieben wird die 3,43 Meter kurze
Studie von einem 658 ccm großen Vierzylinder-Motor mit 34 kW/36 PS, der seine Kraft über
ein stufenloses i-CVT-Getriebe an die Vorderräder überträgt. Zusätzlich
treibt ein Elektromotor mit 5 kW/7 PS die Hinterräder an. Eine zentrale Steuer-Einheit
wählt in jedem Fahrzustand die umweltfreundlichste Kombination aus Motor- und Elektroantrieb
und teilt jedem Rad genau die Leistung zu, die aufgrund der Bodenhaftung möglich ist.
Eine Start-Stop-Automatik schaltet den Motor beim Anhalten ab, und ein Anlasser startet beim
Tritt auf das Gaspedal den HM- 01 wieder. Beim Beschleunigen liefert die Batterie zusätzliche
Energie für den Elektromotor, damit dieser den Benzinmotor unterstützt. Bei Talfahrt
oder beim Bremsen wird die frei werdende Energie vom Drehstromgenerator der Heckantriebseinheit
in Elektrizität umgewandelt und zum Aufladen der Batterie verwendet
Tata Indiva
Der indische Fahrzeugbauer Tata
stellt die von I.D.E.A.
entworfene siebensitzige MPV-Studie Indiva aus. Mit Hilfe der Turiner Designer möchte
Tata in Europa Fuß fassen. Basis für den 4,27 Meter langen Indiva, der zu den kürzesten
Vertretern seiner Art zählt, ist der Indica - Indiens meistverkaufter Kompaktwagen. Die
Insassen genießen Dank der erhöhten Sitzposition Komfort, Sicherheit und gute Sicht.
Bei Bedarf läßt sich die dritte Sitzreihe herausnehmen, wodurch das Fahrzeuginnere
noch geräumiger wird. Zur Ausstattung zählen ein permanentes Sonnendach, Unterhaltungs-
und Navigationssystem, ein elektrisches Tür-Schließsystem sowie Rück- und Bremsleuchten
mit LED-Elementen.
Toyota p.o.d.
p.o.d. (personalization on demand) nennt sich die eigenwillige Studie von Toyota, die denken, sprechen und lächeln kann - und seinen
Fahrer sogar versteht. p.o.d. ist in der Lage, zehn verschiedene Emotionen zu zeigen. Um den
Gemütszustand zum Ausdruck zu bringen, stehen dem lustigen Wägelchen eine Kombination
aus farbigen Lampen sowie verschiedene Karosserieteile wie Scheinwerfer, Frontgrill und Außenspiegel
zur Verfügung. Freude wird so zum Beispiel durch Schwanz wedeln ausgedrückt - dann
bewegt hektisch sich die Radioantenne am Heck! Die Studie kann die Nutzungsgewohnheiten seiner
Passagiere erlernen und entsprechende Bedingungen wie Fahrwerks- oder Getriebeabstimmung konfigurieren.
Spezielle Sensoren an den Bedienelementen im Cockpit messen Pulsfrequenz und Transpiration
des Fahrers und schaffen gegebenenfalls eine beruhigende Atmosphäre mit entspannter Musik
und kühlerem Raumklima.
Toyota UUV
Mit dem UUV (Urban Utility Vehicle) gewährt Toyota einen Ausblick in die Zukunft und vereint
Schrägheck, Limousine und Kombi in einer Multi-crossover-Karosserie, die mit Allradantrieb
sowie markant betonten Radhäusern mit üppig dimensionierten Rädern ausgerüstet
ist. Im Innenraum dominiert ein großes Display über die gesamte Breite der Armaturentafel
und stellt somit das Unterhaltungs- und Navigationsangebot auch dem Beifahrer zur Verfügung.
Das "Glass Vision" genannte System besteht aus einem Photopolymer und kann Licht
wie ein Prisma brechen. Ein integrierter Projektor erzeugt scharfe holografische Abbildungen
auf dem Display.
Venturi Fetish
Fetish nennt sich der Prototyp eines Kleinseriensportwagens des französischen Fahrzeugbauers
Venturi. Über einem tragenden Aluminium-Chassis spannt sich
eine Karosserie aus Kohlefaser/Kunststoffverbundstoff mit Schmetterlingstüren und herausnehmbaren,
durchsichtigem Dach. Den Antrieb des nur 1,14 Meter hohen Fetish übernimmt ein 132 kW/180
PS starker 2.0 Liter Vierzylindermotor, der den Sportwagen bis auf 225 km/h beschleunigen und
den Sprint von 0 auf 100 km/H in 6,0 Sekunden absolvieren soll. Auf dem Genfer Salon war zu
erfahren, das erste Bestellungen für rund 35.000 bereits entgegen genommen werden.
Volvo ACC 2
Volvo zeigt mit dem ACC 2 (Adventure Concept Car) eine Weiterentwicklung
der Cross-Country-Reihe und richtet sich in erster Linie an Lifestyle-orientierte Wintersportfans.
Auffällig sind besonders ausgeprägte Radkästen und eine breite Spur sowie große
18-Zoll-Räder mit neu entwickelten grobstolligen Spike-Reifen. Unter der Haube schlägt
das Herz eines 2,5 Liter Fünfzylinders mit satten 220 kW/300 PS und einem maximalen Drehmoment
von 400 Nm. Die Kraft wird durch ein halbautomatisches Sechs-Gang-Getriebe auf alle vier Räder
übertragen, wobei eine intelligente Elektronik das Antriebsverhältnis vorn/hinten
nach den jeweiligen Fahrbahnbedingungen ausrichtet.
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