|
Raubkatze auf Beutesuche
Jaguar R-Coupé Studie
Eine neue Designstudie vermittelte den IAA-Besuchern einen Einblick auf das zukünftige
Jaguar-Design. Dabei werden die wesentlichen jaguartypischen Designstrukturen beibehalten
und lediglich auf zukunftsweisende Art neu interpretiert.
Vorlagen dafür gaben die klassischen Jaguarmodelle der 50er- und 60er-Jahre, wobei
der typische Jaguar- Kühlergrill als markantes Markenattribut beibehalten wurde.
Die geschwungene Seitenlinie, bei der auf eine B-Säule verzichtet wurde, gibt dem R-Coupé
ein schnittiges Aussehen, das an die springende Raubkatze im Jaguar-Emblem erinnert.
Zur High-Tech-Ausstattung des R-Coupés gehören neben einer aus den Formel 1-Wagen bekannten
Schaltwippe an der Lenksäule auch schwenkbare Fernscheinwerfer, die den Lichtstrahl
dem Lenkeinschlag entsprechend ändern.
Den Innenraum dominieren die vier Einzelsitze und die durchgehende Mittelkonsole. Das
Dreispeichen- Sportlenkrad gibt den Blick frei auf die Rundinstrumente im edlen Chronographen-Stil.
Durch den Einsatz von traditionellen Holz und Leder in Verbindung mit neuen Trends
im Innenraumdesign entsteht ein einladendes und luxuriöses Ambiente.
Obwohl eine Produktion des R-Coupés laut Jaguar in dieser Form nicht vorgesehen ist,
werden die einen oder anderen Elemente aus dieser Studie sicherlich Einklang in zukünftige
Jaguar-Modelle finden.
Der Studie liegt zwar weder eine aktuelle noch eine geplante Jaguar-Plattform zu Grunde,
sie baut aber auf einer realistischen Viersitzer-Plattform und einem V8-Antrieb auf.
Und es ist kein Geheimnis das Jaguar zu den bisherigen
vier Modellreihen in gut drei Jahren noch eine fünfte Reihe im Sportwagensegment einführen
will. Spätestens dann werden wir sehen, welche Merkmale aus dem R-Coupé darin wiederzufinden
sind. (dio)
|





|