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Geländewagen-Nachwuchs
aus dem Toyota-Konzern
Lexus RX und Toyota Land Cruiser
Mit gleich zwei Neuheiten im SUV-Segment geht der Toyta-Konzern 2003 an den Start und
präsentierte jüngst die zweite Modellgeneration des Lexus RX sowie einen völlig neu
konstruierten Toyota Land Cruiser.
Während der Lexus in erster Linie
durch sein sportliches Design, hohe Fahrdynamik und eine umfangreiche Serienausstattung
glänzt, zeichnet sich der Toyota durch kompromißlose Offroad-Performance und bewährte
Technik aus.
Keine Zweifel, der Land Cruiser stellt das robuste Arbeitstier mit Leiterrahmenkonstruktion
und aufgesetzter, nicht selbsttragender Karosserie dar. Wer jedoch an die früheren
rauhen und blattgefederten Geländevehikel denkt, bei denen jeglicher Komfort auf der
Strecke blieb, irrt sich gewaltig. Aus dem Klassiker Land Cruiser, den es schon seit
52 Jahren gibt und von dem weltweit vier Millionen Exemplare gebaut wurden, ist längst
ein dynamischer und geräumiger Alleskönner geworden, der sich im Großstadt-Dschungel
ebenso wohl fühlt wie abseits von geteerten Straßen. Wie schon sein Vorgänger gibt
es den neuen Land Cruiser als 3-Türer und 5-Türer mit Radständen von 2,45 Meter bzw.
2,79 Meter.
Zum Verkaufsstart stehen vorerst zwei Motoren zur Verfügung: Ein 3.0-Liter Vierzylinder
Turbodiesel mit Ladeluftkühlung und Common-Rail-Direkteinspritzung, der 120 kW/163
PS leistet sowie ein völlig neu entwickelter 4.0-Liter Sechszylinder Benziner mit 183
kW/249 PS. Neu sind auch die elektronische Bergabfahrkontrolle DAC und eine elektronische
Berganfahrkontrolle HAC, die Toyota als erster Hersteller überhaupt einsetzt. Damit
ausgerüstet sollen Steigungen auf losem Untergrund auch für Offroad-Anfänger ihren
Schrecken verlieren. Mit 33.100 Euro für den dreitürigen Turbodiesel beginnt der Einstieg
in die Land Cruiser-Welt, fünf Türen kosten 1.900 Euro Aufpreis. Der Benziner, den
es serienmäßig mit einer Vierstufen-Automatik gibt, wird ausschließlich für den 5-Türer
für 54.500 Euro angeboten.
Der Lexus RX ist für schmutzige Geländeausfahrten eigentlich fast zu schade, fährt
man mit ihm doch lieber standesgemäß vor der Oper oder dem Nobelitaliener vor. Sein
neuer Anzug sitzt perfekt und verleiht ihm eine gehörige Portion Sportlichkeit, die
sein Vorgänger nur bedingt hatte. Trotz der deutlich gewachsenen Außenmaße (Länge +165
mm, Breite +25 mm, Radstand +100 mm) wirkt der RX dynamisch und elegant. Die schwungvollen
Dachsäulen lassen ihn geduckt wie einen Leoparden wirken, der zum Sprung auf seine
nächste Beute ansetzt. Seine Muskeln sind die serienmäßigen 18-Zoll-Räder, tiefe Wölbungen
auf der Motorhaube und der integrierte Heckspoiler, die Kraft und Überlegenheit suggerieren
wollen.
Unter der Haube schlägt das Herz eines 3.0-Liter-V6-Motors mit 150 kW/204 PS, dessen
Kraftübertragung ein Fünfgang-Automatikgetriebe übernimmt. Eine gegen Aufpreis erhältliche
Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung und drei verschiedenen Höheneinstellungen
steigert den hohen Komfort nochmals. Premiere in einem SUV erlebt das optionale adaptive
Scheinwerfersystem, das aus der Fahrzeuggeschwindigkeit und dem Lenkwinkel die optimale
Ausrichtung des Scheinwerfer-Lichtkegels berechnet. Neu im Segment ist auch der serienmäßige
Knie-Airbags für den Fahrer, der neben den anderen sechs Airbags, dem elektronischen
Stabilitätsprogramm VSC und der Traktionskontrolle TRC das Sicherheitsniveau nochmals
anhebt. Die Markteinführung in Deutschland erfolgt im Mai, Preise wurden bisher noch
nicht bekannt gegeben. (dio) |
Toyota Land Cruiser




Lexus RX




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