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Ein Japaner im Wandel der
Zeit
Weltpremiere des Mazda3 auf der IAA
Vorbei die Zeiten, als Mazda noch als Synonym
für Biederkeit, Japanbarock und Spießigkeit galt. Die eher langweiligen Modelle 323,
626, 929 sowie der mißglückte Versuch, mit den Xedos-Modellen einen Hauch Luxus feilzubieten,
sind passé. Spätestens seit den großen Erfolgen der neuen Produktlinie mit der Mittelklasse-Baureihe
Mazda6, dem Kompaktvan Mazda2 und der Ausnahmeerscheinung unter den Sportwagen, dem
RX-8, ist der Konservatismus endgültig abgeschüttelt und gehört der Vergangenheit an.
Der neue Mazda3 wirkt auf Anhieb vertraut und äußerst dynamisch. Die markanten Front-
und Heckleuchten knüpfen an das aktuelle Markendesign an, jedoch wirkt der Wagen aus
allen Blickwinkeln eigenständig und neu. Das Zeug zum Eye-Catcher hat die
scharf geschnittene C-Säule mit dem nach unten spitz zulaufenden Dreiecksfenster, das
für hohen Wiedererkennungswert sorgen dürfte. Kein Wunder, möchten doch die Japaner
mit dem Mazda3 neue Akzente im sogenannten C-Segment durch Design, intelligentem Raumkonzept
sowie in Verarbeitung setzen.
Der Pressetext schwärmt bereits von der hervorragenden Fahrdynamik und dem ausgewogenen
Handling, die für Mazda-typisches Fahrvergnügen sorgen sollen. Über technische Einzelheiten,
Motorisierungen und Preise schweigt man sich allerdings noch bis zur Premiere auf der
IAA in Frankfurt aus. Der Verkauf in den europäischen Ländern wird im vierten Quartal
dieses Jahres beginnen. (dio) |



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