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Traditionsbrecher
Nissan Fusion
Die Nissan-Designstudie
Fusion, die im September 2000 auf dem Pariser Automobilsalon ihre Weltpremiere erlebte,
steht stellvertretend für das Nissan-Designkonzept der Zukunft. Die traditionelle Design-Anordnung
einer viertürigen Limousine wurde nahezu vollkommen außer Acht gelassen und durch eine
sogenannte "Monosilhouetten"-Form, die die Bereiche Motorraum, Fahrgastzelle
und Kofferraum geschickt zusammenfasst, ersetzt. Stéphane Schwarz, Studio Chief Designer
bei Nissan Design Europe, erläutert: "Stellen Sie sich ein Auto vor, ein vertraut
wirkendes, praktisches Auto. Aber stellen Sie sich vor, dieses Auto wäre mit Schnee
bedeckt. Wie der Schnee die Linien des Fahrzeugs aufweicht und seine Gestalt verformt,
ganz gleich, wie vertraut die Form auch sein mag. Genau dies wollten wir mit dem Fusion
erreichen."
Anstelle herkömmlicher Außenspiegel besitzt der Fusion Videokameras in den A-Säulen,
die Ihre Bilder auf zwei Monitore an beide Seiten des Instrumententrägers übertragen.
Um die Aerodynamik weiter zu optimieren, wurde auf konventionelle Türgriffe verzichtet.
Stattdessen fahren berührungssensitive Türgriffe aus. Die Hypermoderne Beleuchtung
erfolgt durch Glasfaseroptik-Technologie. Leistungsfähige Xenon-Generatoren strahlen
ihre Energie über ein Lichtleitfaserbündel zu einem Satz von zwölf sichtbaren Quarzstäben,
die das Licht auf Präzisionslinsen lenken. Am Heck fungiert eine neuentwickelte Lampe
sowohl als Rückstrahler als auch als Bremslicht. 140 Lichtleitfasern speisen die Lampen
an jeder Seite.
Der Innenraum kombiniert geschickt High-Tech mit Luxus. Auf der Instrumententafel dominiert
ein Dünnfilm-Transistor-Bildschirm, der über die Betriebszustände des Fahrzeugs, der
Unterhaltungsanlagen und des Navigationssystems informiert. Gesteuert wird der Monitor
wie ein PC mit Hilfe von Scroll-Menüs und Maus. Auch im Innenraum kommt Glasfaseroptik-Technologie
zum Einsatz. Zwischen den beiden Glasflächen im Dach verläuft über die gesamte Fahrzeuglänge
ein zentraler Dachholm, an dessen Unterseite sich ein farbiges Faseroptiksystem befindet,
mit dessen Hilfe die Atmosphäre im Fahrzeug bei Nacht variiert werden kann. Je nach
Stimmung können die Passagiere auf diese Weise das Ambiente in einer Vielzahl von Farben
verändern und anpassen. (dio)
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