|
Rüsselsheim auf der Überholspur
IAA-Weltpremiere Opel Vectra Caravan
Opel gibt Vollgas.
Nach der Einführung des vielgelobten Verwandlungskünstlers Meriva und des Signum präsentieren
die Hessen auf der IAA in Frankfurt (11.
21.9.) bereits die zweite Welle der unter Opel-Boss Carl-Peter Forster eingeleiteten
Produktoffensive. Schon kurz nach seiner Weltpremiere kommt im Oktober der neue Vectra
Caravan zu den Händlern und komplettiert damit als viertes eigenständiges Modell die
Vectra-Familie.
Während die Produktion des Omega vor kurzem sang- und klanglos eingestellt wurde, übernimmt
der neue Vectra Caravan inoffiziell die Nachfolge des großen Lademeisters, was ihm
mit einem Gepäckraumvolumen von bis zu 1.850 Litern und knapp zwei Metern Ladelänge
auch zweifelsohne gelingen dürfte. Das Platzangebot im Fond übertrifft das Omega-Niveau
sogar. Ausschlaggebend ist hierfür der verlängerte Radstand des Signums (2.83 Meter).
Im Innenraum finden sich zahlreiche pfiffige Lösungen. Zum Beispiel den aus dem Signum
bekannten Travel Assistant, der auf dem Mittelplatz der Rückbank verankert wird und
zwei faltbare Tische, Kühlbox, Abfallbehälter, Getränkehalter, eine Halterung für einen
portablen DVD-Player sowie ein Audio-Bedienmodul enthält. FlexOrganizer nennt sich
eines des Highlights des neuen Vectra Caravans, das für Ordnung im Kofferraum sorgt
und aus zwei in den hinteren Seitenwänden angebrachten Schienen besteht, in die sich
je nach Bedarf ein flexibles System von Netzen und umklappbaren Trennwänden zur Gepäckraumaufteilung
einklinken lassen. Die große Heckklappe öffnet sich gegen Aufpreis elektrisch per Fernbedienung
und kann in jeder beliebigen Position arretiert werden.
Das Motorenangebot umfasst zunächst vier Benzin- und zwei Turbodieselmotoren. Top-Triebwerk
ist der 155 kW/211 PS starke 3.2-V6 ECOTEK. Die Preise beginnen ab 22.995 Euro für
den 1.8 Liter-Benziner und enden bei 32.645 Euro für den 3.0 CDTI in COSMO-Ausführung.
(dio) |




|