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Es ist angerichtet
Frühlingsgefühle im Peugeot
206 CC
Reichlich zweieinhalb Jahre sind seit der Vorstellung der Studie 206 auf dem Genfer
Automobilsalon 1998 vergangen. Noch vor der Markteinführung des 206 wurde dem Publikum
bereits Appetit auf ein formschönes Cabriolet gemacht, dessen gröter Trumpf sein festes
Stahldach ist. Wie beim weitaus teureren Mercedes-Benz SLK ist der Peugeot mal Coupé mal
Cabriolet. Schon in der Vorkriegszeit setzten die Franzosen die Erfindung des Pariser
Zahnarztes Georges Paulin um, ein Metallklappdach im Kofferraum zu versenken und produzierten
dieses von 1936 bis 1938 beim 402 Eclipse in Serie.
Auf Knopfdruck fahren die vier Seitenscheiben nach unten und lassen das Dach elektrohydraulisch
einklappen. Währenddessen öffnet sich die Kofferraumklappe um das zusammengeklappte
Dach aufzunehmen. Das Gepäckraum- volumen verringert sich dadurch von 320 Liter auf
noch 150 Liter Fassungsvermögen (nach VDA-Methode). Der ganze Prozess dauert nur 20
Sekunden plus 8 Sekunden für das Versenken der Seitenscheiben.
Der 206 CC ist ein 2+2-Sitzer und deutlich kleiner als ein Golf Cabrio, dies gilt allerdings
auch für den Preis. Mit 33.400 DM für die Einstiegsversion CC 110 mit 80 kW (109 PS)
wird er lediglich vom Smart Cabrio unterboten. Die hinteren Sitze taugen bestenfalls
für Kleinkinder oder stellen eine zusätzliche Taschenablage dar. Somit richtet sich
der Peugeot, von dem für das Jahr 2001 rund 12.000 Fahrzeuge nach Deutschland kommen
sollen, in erster Linie an trendbewußte Singles und dürfte auch bei Zweitwagenkäufern
seine Freunde finden. Entsprechend lange Lieferzeiten des knackigen Franzosen sind
da wohl vorprogrammiert. (dio) |





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