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Back to the future
Porsche Carrera GT
Fast seriennah präsentierte sich die Porsche Studie Carrera GT auf dem Automobilsalon Paris dieses Jahr. Wie Porsche verlauten
läßt, fehlt zur Serienreife nur noch ein kleiner Schritt. Bereits 2003 könnte in einer
exklusiven Kleinserie die Studie eines Hochleistungssportwagen gebaut werden. Der Carrera
GT ist auf den ersten Blick als typischer Porsche zu identifizieren, dessen Design
ein wenig an den legendären 718 RS Spyder der sechziger Jahre erinnert.
Der Roadster basiert auf feinster Renntechnik: Chassis, Fahrwerk, Bremsen und der neue
V10-Saugmotor mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe wurden direkt vom Rennsport abgeleitet.
Der Mittelmotor schöpft aus 5,5 Liter Hubraum 410 kW (558 PS) und entwickelt überwältigende
600 Nm Drehmoment bei 8200/min. Keramik-Verbundbremsscheiben mit einem rekordverdächtigen
Durchmesser von 380 mm (911 Turbo: 330 mm) sorgen für extreme Verzögerungswerte, die
bei einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von über 330 Stundenkilometer allerdings
auch notwendig erscheinen. Der 1.250 kg schwere Carrera GT beschleunigt in weniger
als vier Sekunden von 0 auf 100 km/, 200 km/h werden in unter zehn Sekunden erreicht.
Der Innenraum wird in erster Linie von zwei Materialien beherrscht: Aluminium und Leder.
Auf überflüssige Komfortmerkmale wie Elektro-Motoren zur Sitzverstellung wurde zugunsten
einer Gewichtsreduzierung verzichtet. Für die Instrumentenanzeige wird ein TFT-Farbbildschirm
eingesetzt, der in zwei Ebenen unterteilt ist. Im Vordergrund stehen Anzeigen wie Drehzahl,
Wassertemperatur, Öldruck sowie Streckeninformationen wie beispielsweise die Rundenzeit.
Grundfunktionen wie Geschwindigkeit oder auch verschiedene Kontrollleuchten bleiben
jederzeit ablesbar. Weitere Informationen sind auf einer zweiten wählbaren Ebene abrufbar.
Hier blendet der Bordcomputer u.a. die Anzeigen für Tageskilometer, Reichweite, Außentemperatur,
Radiofrequenz oder die Einstelldaten der Klimaanlage ein. (dio)
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