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Seat setzt
Akzente in Design und Sportlichkeit
Die spanische VW-Tochter Seat
bat die Lobby deutscher Automobiljournalisten zu ersten Testfahrten mit dem überarbeiteten
Ibiza nach Hamburg und bot mit dem Designer- Hotel SIDE
einen anspruchsvollen Rahmen für eine ungewöhnliche Präsentation.
Mit dem überarbeiteten Ibiza erscheint ab 12. April das erste Seat- Modell auf dem Markt, das die Neuausrichtung der Marke wiederspiegelt. Die
DNA des Seat-Designs wurde bereits in den vergangenen Jahren durch die Showcars Salsa,
Salsa
emoción und Tango festgelegt
und spiegelt sich nun zum ersten mal in einem Serienfahrzeug wieder. Die vom ehemaligen
Alfa Romeo- Chefdesigner Walter de'Silva geschaffene neue Markenidentität soll für
Sportlichkeit und Emotionalität stehen, wohingegen die Vorgängermodelle eher mit den
Attributen rational und klassisch in Verbindung gebracht wurden.
Als Entwicklungsziel stand deshalb im Lastenheft, mit dem Ibiza Trends setzen zu wollen
und im Vergleich zum Vorgänger, sicherer, zuverlässiger und größer zu werden. In der
Tat ist der Ibiza dank neuer Plattform kräftig gewachsen: In der Länge um 77 mm, Radstand
+17 mm und in der Breite +58 mm. Auch der Gepäckraum konnte um 17 Liter zulegen, bei
umgeklappten Rücksitzen sogar um bis zu 178 Liter. Schlagworte wie ABS, EBV (Elektronische-Bremskraftverteilung),
HBA (Hydraulischer-Brems- Assistent) sowie ESP und TCS demonstrieren eindrucksvoll
den aktuellen Stand der Technik. Fokus der Entwicklung waren weiterhin neben einem
hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard ein breitgefächertes Motorenangebot sowie
günstige Betriebskosten und eine reichhaltige Ausstattung.
Der Ibiza kommt zu Anfangs mit drei Benzinmotoren mit einem Leistungsspektrum von 47
kW/64 PS bis 74 kW/100 PS und drei Dieselmotoren mit 47kW/64 PS bis 96 kW/130 PS auf
den deutschen Markt. www.automobilrevue.de hatte Gelegenheit zu ersten Testfahrten
mit dem 1.9 TDI mit 130 PS, der alleiniger Vertreter in seiner Klasse ist. Sein sehr
gutes Durchzugsvermögen in allen Drehzahlbereichen läßt fast vergessen, das wir einen
Diesel fahren, lediglich das charakteristische Nageln läßt erahnen, das ein Selbstzünder
unter der Haube seine Arbeit verrichtet. Ein sattes Drehmoment von maximal 310 Nm liegt
schon bei 1.900 U/min an und obwohl die serienmäßigen 6-Gänge präzise durch die Schaltkulisse
flitzen verführt der Direkteinspritzer mit Pumpe/ Düse-Technologie zu schaltfauler
Fahrweise. Den obligatorischen Sprint von 0 auf 100 km/h schafft er in 9,4 Sekunden,
die Spitze liegt bei 207 km/h. Beachtlich bei einem Durchschnitts- Normverbrauch von
nur 5,0 Liter (Werksangaben). Sein agiles Fahrwerk unterstützt sportliche Fahrweisen,
ist aber für unseren Geschmack etwas zu hart abgestimmt.
Im aufgeräumten Innenraum gefällt der sportliche Look, besonders die Kunststoffoberfläche
der Armaturentafel setzt hier erfreulich frische Akzente. Die Anordnung und Bedienung
der Instrumente ist funktionell und sinnvoll, die Ausstattung mit elektrischen Fensterhebern,
CD-Radio, Leichtmetallrädern, Bordcomputer und funkferngesteuerter Zentralverriegelung
nahezu komplett. Optional sind sogar Extras wie Navigation, Xenon-Licht, Telefon Vorbereitung
und Easy Entry erhältlich, die bisher ausschließlich in höheren Fahrzeugkategorien
zu finden waren. Die Preise beginnen bei 11.500 für das Einstiegsmodell Seat
Ibiza 1,2 Stella, für den von uns gefahrenen 1,9 TDI Sport sind mindestens 17.440
an den Händler zu überweisen.
Die Absatzplanung der Spanier sieht vor, im laufenden Jahr noch 15.000 Einheiten auf
dem deutschen Markt verkaufen zu können, insgesamt sollen 200.000 Ibiza pro Jahr abgesetzt
werden. Der durchschnittliche Käufer ist 43 Jahre alt, 32% sogar jünger als 30 Jahre.
53% sind männlich und - Frauen aufgepaßt- zu 55% Singles. (dio) |



















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