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Kleinstes
Cabrio der Welt
Klein aber fein - das Smart
Cabrio Passion vereint Frischluftvergnügen und Luxus für Zwei zum erschwinglichen Preis.
Die neugierigen Blicke der Passanten gibt's gratis dazu. Welche Trümpfe das Miniatur-Cabrio
sonst noch ausspielen kann erfahren Sie hier!
Elefantenrollschuh, Ei auf vier Rädern oder Puppenwagen lästerten meine Freunde, als
Sie mitbekamen, dass ich jetzt Smart Cabrio fuhr. Tim fragte mich gar, ob ich mir kein
richtiges Auto mehr leisten könne. Ein paar Tage später an einem sonnigen Samstagnachmittag
traf ich ihn wieder. Ein eigenes Auto hat Tim nicht, da er im Zentrum von Frankfurt
wohnt und in seiner Straße akute Parkplatznot herrscht. Umso überraschter war er, als
ich direkt vor seiner Haustüre parkte und den kleinen Smart quer zwischen zwei längs
geparkten Limousinen abstellte. Solche und ähnliche "aha-Erlebnisse" bietet
Deutschlands kleinstes Cabrio serienmäßig.
Zugegeben, während der zweiwöchigen Testfahrt hatten wir unseren Spaß und der Smart
ist uns in kurzer Zeit richtig ans Herz gewachsen. Aber nicht nur im Stadtverkehr spielt
er seine Trümpfe durch unschlagbare Wendigkeit und hoher Sitzposition aus, auch auf
längeren Autobahnetapen ist er mit vollem Einsatz dabei. Sein 599 cm3 Dreizylinder
leistet dank Turboaufladung 40 kW (55 PS) und beschleunigt in 17,2 Sekunden von 0 auf
100 km/h. Gut, die Höchstgeschwindigkeit, die aus Sicherheitsgründen elektronisch auf
Tempo 135 km/h begrenzt wird, ist nicht gerade atemberaubend, doch zum Mitschwimmen
und gelegentlichen Überholen reichts allemal. Einzig der etwas holprige Federungskomfort
nervte auf längeren ostdeutschen Autobahnfahrten etwas, aber bei einem Radstand von
gerade mal 181 cm verzeihbar.
Die wahren Werte des Smarts liegen in seiner beispielslosen Raumausnutzung, denn
innen ist er ein richtig großer. Bequeme Sitze und genügend Platz für Kopf, Arme und
Beine machen ihn zu einem regelrechten Innenraumwunder zumindest für zwei Insassen.
Vom Kleinstwagen merkt man nur beim Blick nach hinten etwas, denn dort kommt nicht
mehr viel. Sein Kofferraum hat 150 Liter Fassungsvermögen und ist für einen Zweipersonen-Wochenendeinkauf
ausreichend. Will man über die Heckscheibenkante hinaus beladen, muß dies allerdings
auf etwas umständlichere Art durch umklappen der rechten Sitzlehne erfolgen.
Einmalig ist die innovative Verdeckkonstruktion, die drei Varianten des Offenfahrens
ermöglicht. In der ersten Stufe öffnet sich das elektrische Faltverdeck auf Knopfdruck
in jeder gewünschten Stellung. Stufe zwei lässt das Verdeck nach hinten zusammenklappen,
es muß nur noch durch leichten Handdruck eingerastet werden. Wem das noch nicht reicht,
der kann die seitlichen Dachholme abnehmen und in einem eigens dafür vorgesehen Fach
auf der Innenseite der Kofferraumklappe verstauen.
Fahrspaß ist bei allen drei Stufen garantiert. Dazu trägt auch die im Vergleich zu
älteren Fahrzeugen deutlich verbesserte sequentielle Sechsgang-Schaltung (SOFTIP) bei,
die in der Ausstattungsstufe Passion um eine SOFTOUCH genannte Automatikfunktion ergänzt
wurde. Der Fahrer hat hierbei die Qual der Wahl, ob er durch Antippen des Schalthebels
die Gänge manuell hoch oder runter schalten möchte oder lieber den Automatikmodus bevorzugt.
Der Tritt aufs Kupplungspedal bleibt in beiden Fällen erspart.
Unser Smart Passion verwöhnte uns mit zahlreichen Extras. So gehörten neben der Softouch-Automatik
ein elektrisch öffnendes Verdeck, Klimaanlage, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber,
2 Airbags sowie ABS und Alufelgen zur Serienausstattung. Doch zahlreiches Sonderzubehör
wie Ledersitze mit Sitzheizung, Soundpaket mit CD-Radio und GPS-Navigation, Seitenairbags,
Nebelscheinwerfer sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine Metalliclackierung
treiben den Grundpreis von 25.790 DM (13.186 Euro) rasch auf über 31.000 DM. Viel Geld
für zweieinhalb Meter Auto.
Gespart wird dafür beim Spritverbrauch. Über die Testdistanz von rund 1.868 km konsumierte
der Smart 113,5 Liter Super bleifrei, was einen Verbrauch von durchschnittlich 6,1
Litern/100 km entspricht. Noch mehr sparen kann, wer zur 30 kW (41 PS) starken cdi-Version greift. Der neuentwickelte Dieselmotor mit Commonrail-Direct-Injection verbraucht
3,1 3,9 Liter günstigen Dieselkraftstoff (Werksangaben) und befördert den Smart
als weltweit erstes Fahrzeug zum Dreiliter-Cabrio. Die Behauptung, das sich Fahrspaß
und ein ökologisch reines Gewissen ausschließen, gehört somit der Vergangenheit an.
(dio) |









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