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200 %
Automobil von Suzuki
Suzuki hat die dritte Generation
des Grand Vitara auf die Piste geschickt. Der modernisierte Allrader, eine gelungene
Mischung aus SUV und Geländewagen überzeugt durch Design und Geländetauglichkeit.
Seid Oktober steht der neue modernisierte Grand Vitara beim Suzuki Händler. Anfangs werden 2 Benziner Varianten angeboten: der 1,6 L Dreiürer
und die 2,0 L Variante mit 5 Türen.
Bei beiden Modellen fallen die kräftigen Flanken und das gelungene Design auf. Schnörkellos
und elegant geben sich die Japaner, deren Maße im Vergleich zu den Vorgängern doch
insgesamt beträchtlich gewachsen sind.
Der elegant-kompakte Dreitürer wuchs um 12 cm auf 4 Meter und bringt es auch beim Radstand
nun auf 2,44 m (+24 cm). 8,7 L Super bei 160 km/h Spitzengeschwindigkeit und eines
leicht hecklastigen Drehmoments (53 %) lassen die erklärte überwiegende Zielgruppe
der sportlichen Frauen gut durch den Winter und das Gelänge kommen. 20 cm Bodenfreiheit
und kurze Überhänge tun ihr übriges, lediglich ein paar PS mehr hätte man sich onroad
gewünscht beim An- und Durchzug.
Bei einem Grundpreis der Club Variante von 19690 Euro hätte man sich einen höhenverstellbaren
Fahrersitz gewünscht, der auch nicht in der Comfort Variante inbegriffen ist, die aber
ansonsten bei 2000 Euro Aufpreis fast keine Wünsche offen lässt.
Beide Modelle verfügen über eine stabile Einzelradaufhängung, die dem GV besonders
im Gelände zu sicherer Fahrt verhilft.
Das Interieur wurde dezent sportlich, mit vielen Ablagen und durchaus ansprechend gestaltet.
Teilbare Rückbänke sind Pflicht für beide Varianten und der Taschenhalter im Kofferraum
zeigt unter anderem die Funktionalität und den Nutzwert den sich Suzuki als Anspruch
vorgenommen hat.
Auch der dynamisch-robuste Fünftürer,
der mehr auf den männlichen Käufer zielt, überzeugt durch Wachstum. Ein Plus von satten
28 cm auf 4,50 m Länge, 2,64 (+16 cm) beim Radstand und die Differenzialsperre von
vorderer und hinterer Kardanwelle sind überzeugende Argumente im Gelände. Selbst extreme
Unterschiede horizontal sowie vertikal meistert der Suzuki souverän. 9,1 L Verbrauch
sind Resultat von 140 PS (+12), 175 km/h und knapp 1,6 t Gewicht. Auch hier hätten
dem Japaner ein paar mehr PS gut zu Gesicht gestanden, doch spätestens im Gelände fällt
dies nicht mehr auf. Doch der Fünftürer kann weiter beim Platz punkten. Sowohl Kofferraumvolumen
(bei umgelegter Rückbank 1386 Liter) als auch angenehme Beinfreiheit vorne wie hinten
sorgen für Freunde beim fahren und laden.
Für einen Grundpreis von 24290
Euro bekommt man eine gute Symbiose aus On- und Offroader, der durch weitere 2000 Euro
noch komfortabler wird. Die gute Geländetauglichkeit kommt notfalls zur Hilfe, sollte
man sich nicht gleich an das Navigationssystem gewöhnt haben. Von Seiten der Sicherheit
sind lediglich das fehlende ESP und die fehlende Traktionskontrolle zu bemängeln, doch
Anfang 2006 soll dieses Manko behoben werden, wenn auch noch kein Preis für diese add-ons
bekannt ist.
Außerdem wird die erwartete Dieselvariante eingeführt, die mit 95 PS, 300 NM und dem
schon fast obligatorischen Partikelfilter zu haben sein wird. Gerade als Zugmaschine
dürfte die Dieselvariante eine echte Alternative sein.
Suzuki rechnet angesichts des gelungenen Vitaras mit einem Absatzplus, doch wird man,
zumindest vorerst, auf dem deutschen Markt nur eine Nebenrolle spielen.
Getreu dem Einführungsclaim von 200 % Automobil = 100 % Offroad + 100 % Onroad
sollte der Grand Vitara beide Bereich gleichermaßen abdecken. Summiert man alle Punkte
auf, so erreicht man die gewünschte Prozentzahl nicht ganz, erhält aber dennoch einen
geländetauglichen Sport Utility Vehicle (SUV), fast schon maßgeschneidert von Suzuki
für die jeweilige Käuferschicht und deren Belange. (tor) |
Fotos: Tobias Reinhard











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