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Eroberungskämpfer
mit eingebauten Flirtfaktor
VW New Beetle Cabrio
24 Jahre hat es gedauert, bis ein Nachfolger des legendären VW Käfer Cabrios endlich wieder
auf die Straße rollt. Doch dabei will das New Beetle Cabrio gar nicht der Nachfolger
des berühmten Käfers sein als vielmehr ein klassenloser oben ohne Freund, der dem Zeitgeist
entsprechen und rund 70 Prozent Neukunden akquirieren soll. Seine Vorgänger schrieben
automobile Erfolgsgeschichte, konnten doch vom Käfer Cabriolet, das 1949 erstmals vorgestellt
wurde, über 333.000 Einheiten und von den drei Generationen des Golf sogar 684.193
Fahrzeuge an die Cabriolet-Fans dieser Welt verkauft werden.
Wenn das New Beetle Cabrio im ersten Quartal 2003 auf den Markt kommt, werden zu mehr
als 50 Prozent Frauen die Verkausräume der VW-Händler stürmen. Und rund 25 Prozent
der New Beetle Cabriolet-Eigner sollen Singles sein - zumindest sagen das die Prognosen
von Volkswagen voraus - ein hoher Flirtfaktor dürfte somit serienmäßig sein.
Beim offenen New Beetle haben die kalifornischen VW-Designer bewusst auf einen Überrollbügel
und auf eine im allgemeinen Trend liegende Klappe, unter der das Verdeck verschwindet,
verzichtet. Das hinten aufliegende Dach dient als stilistisch markantes Design-Element
und lässt in der Silhouette eindeutige Parallelen zum Käfer Cabriolet erkennen, ohne
dabei aber zu hoch aufzubauen und die Sicht nach hinten zu versperren. Im Gegensatz
zu den meisten anderen Cabrios wird die Sicht der vorderen Passagiere nicht durch einen
weit in den Innenraum hineinragenden Windschutzscheibenrahmen getrübt, da beim New
Beetle der Scheibenrahmen durch das "cab-forward" Design weiter vorne angesetzt
ist. Die Sitze sind zudem leicht zur Mitte versetzt und verstärken das pure Cabriolet-Fahrgefühl.
Der Innenraum orientiert sich an der geschlossenen Variante. Neu sind die in die Außenspiegel
integrierten Blinker sowie der weiter in den Stoßfänger reichende Heckklappenausschnitt.
Unter der Klappe verbirgt sich ein 201 Liter fassendes Gepäckabteil, das zusätzlich
mit einem 12 V-Stromanschluß für eine Kühlbox ausgestattet ist. Längere Gegenstände
bis 1,90 Meter können durch die serienmäßige Durchlade verstaut werden. Das große Stoffdach
lässt sich manuell, oder gegen Aufpreis elektrohydraulisch, öffnen und besitzt eine
beheizbare Heckscheibe. Um störende Windgeräusche zu vermeiden sitzen die Seitenscheiben
passgenau im Dichtungssystem, beim Verdecköffnen senken sie sich um 60 Millimeter.
Neben den serienmäßigen Front- und vorderen Seitenairbags sorgt ein eingebauter Überrollschutz
für Sicherheit. Das System befindet sich hinter der Rücksitzlehne und wird durch Überroll-
und Crashsensoren, die bei Gefahr ein Signal an ein Steuergerät senden, ausgelöst.
Im Falle eines Unfalls schnellen in 0,25 Sekunden zwei Stützprofile hoch, die gemeinsam
mit dem verstärkten Windschutzscheibenrahmen die Passagiere schützen. In Europe geht
das New Beetle Cabrio mit vier Motoren an den Start - drei Benziner von 55 kW/75 PS
bis 85 kW/115 PS und ein TDI mit 74 kW/100 PS. Als innovatives Novum in dieser Klasse
bietet VW für den 2.0-Liter-Benziner optional eine neue Sechsgang-Automatik mit Tiptronic-Funktion
für 1.850 Euro an.
Produziert wird das New Beetle Cabrio wie auch die geschlossene Variante im Werk Puebla
in Mexiko, zunächst 50.000 Fahrzeuge pro Jahr, die in Deutschland zu Preisen von 19.750
Euro bis 22.025 Euro angeboten werden. (dio)
VW bei www.automobilrevue.de:
VW
Lupo 3-Liter
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Weitere Informationen zu VW bei:
www.volkswagen.de |








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